15
Dezember
2016
|
18:05
Europe/Amsterdam

Willemstads Ortsteile: Punda

Zusammenfassung

Curaçao wird oft als „Klein-Holland“ bezeichnet und flaniert man durch die Straßen des Stadtteils Punda, wird schnell deutlich, wie es zu diesem Titel kommt. Die berühmte Handelskade und zahlreiche Stadtvillen mit ihren typisch holländischen Treppen- und Glockengiebeln vermitteln das Gefühl ein Stückchen Holland mitten in der Karibik zu erleben.

Punda ist das älteste Viertel Willemstads, denn im Jahr 1635 erbauten die Niederländer dort am östlichen Ufer der St. Anna Baai das stattliche Fort Amsterdam, um den Hafeneingang zu beschützen. Nach und nach wuchs die Stadt rings um die Festung und dank der Hafenlage entwickelte sich in kürzester Zeit ein reger internationaler Handel. Der wirtschaftliche Erfolg schlug sich in prachtvollen Bauten im Kolonialstil nieder, die seither das malerische Panorama Pundas prägen.

Der Handel ist auch heute noch in den schmalen Gassen von zentraler Bedeutung: Shopping-Freunde können hier nach Herzenslust einkaufen und finden sicherlich auch die passenden Souvenirs für die Lieben zuhause. Sollte während der Erkundungstour der Hunger rufen, sucht man am besten den „Alten Markt“ (Marshe Bieu) auf: Hier bietet sich die einmalige Möglichkeit, in authentischem Ambiente die kreolische Küche zu probieren. In zahlreichen Garküchen werden landestypische Spezialitäten wie Okrasuppe, geschmortes Ziegenfleisch oder Kaktussuppe zubereitet.