15
April
2016
|
15:54
Europe/Amsterdam

Wildes Curaçao: Seltene Tierarten im blauen Herzen der Karibik

Curaçao-Hirsche: Scheue Schönheiten
Der Christoffel-Nationalpark ist ein herrliches Stück unberührter Natur im Süden der Karibik. Auf einer Wanderung erblickt man mit Geduld und Glück vielleicht sogar den Curaçao-Hirsch, der von den Einheimischen auch „bina“ genannt wird. Eine Begegnung mit den scheuen, großen Mandelaugen der hier endemischen Weißwedelhirsche ist ein besonderes Erlebnis, allerdings leben die Tiere nicht in Gruppen und sind daher nur äußerst selten anzutreffen.

Meeresschildkröten: Bedrohte Meeressäuger
Ein Tauchgang mit einer Meeresschildkröte gehört zu den absoluten Highlights eines Tauch- oder Schnorchelausflugs auf Curaçao. Obwohl die Meeressäuger zu einer bedrohten Spezies gehören, trifft man die gepanzerten Säugetiere häufig in den Gewässern rund um das blaue Herz der Karibik an. Dazu zählen vor allem die äußerst seltene Grüne Meeresschildkröte sowie die Echte und Unechte Karettschildkröte.

Warawaras: Die Falken der Karibik
Der Warawara ist ein auf den ABC-Inseln heimischer Raubvogel, der sich ebenfalls besonders gut im Naturschutzgebiet Christoffelpark beobachten lässt. Oft sieht man ihn auf einem hohen Kaktus sitzen, oder aber er kreist eindrucksvoll mit weit ausgebreiteten Flügeln am Karibikhimmel. Der Warawara gehört zur Familie der Falken und ernährt sich hauptsächlich von Leguanen, Eidechsen und Hasen, frisst aber auch Aas.

Leguane: Keine falsche Scheu
Nicht gerade eine Seltenheit, aber immer wieder aufregend ist ein Zusammentreffen mit Leguanen. Die „Iguanas“ sind auf Curaçao entweder giftgrün oder blass graugrün und bringen bei einer Länge von maximal zwei Metern bis zu neun Kilo auf die Waage. Ihre Scheu im Kontakt mit Menschen haben die Leguane längst abgelegt, sodass man sie gerne auch in der Nähe von Cafés beobachten kann.

Viele weitere Informationen zur Tier- und Pflanzenwelt auf Curaçao findet man hier:

www.curacao.com/de/stories/natur-flora-und-fauna/