20
November
2017
|
10:03
Europe/Amsterdam

Curaçaos Top 5: Eine Weihnachtstafel voll karibischer KÖstlichkeiten

Zusammenfassung

Die Weihnachtstage stehen vor der Tür und somit beginnt auch die Zeit der köstlichen Leckereien. Das gilt selbstverständlich auch für den kulinarischen Schmelztigel Curaçao. Bei einem festlichen Weihnachtsessen auf der Karibikinsel dürfen besonders herzhafte Spezialitäten wie Ham di Pasku und Pan de Jamón nicht fehlen.

Ayakas:
Der Ursprung dieses typischen Gerichts zur Weihnachtszeit liegt in der venezolanischen Küche, wo die Ayakas als Hallaca (alte Schreibweise: „Hayaca“) bekannt sind. Ayakas bestehen aus in Bananenblätter eingewickeltem Maismehlteig mit verschiedenen Füllungen. Die Füllungen können sich dabei von Familie zu Familie unterscheiden, meist beinhalten sie eine Mischung aus Fleisch, Rosinen und grünen Oliven. Die verschnürten Teigtaschen werden in Wasser gekocht und anschließend auf dem geöffneten Blatt serviert.

Ham di Pasku:
Kein antillianiches Weihnachtsmenü kommt ohne Ham di Pasku (Weihnachtsschinken) aus, der imposante Schinken ist der Star eines jeden Weihnachtstisches. Der gewürzte und geräucherte Schinken wird mit Nelken und Honig bestrichen und im Ofen gebraten. Sein besonderes Aussehen erhält der Ham di Pasku indem er mit Ananasscheiben und Cocktailkirschen verziert wird.

Pan de Jamón:
Das Pan de Jamón ist ein aus Venezuela stammendes Hefegebäck, dessen Aussehen an eine herzhafte Variante unseres Weihnachtsstollens erinnert. Das Schinkenbrot besteht aus einer süßen Hefeteigrolle gefüllt mit Schinken, Oliven, Speck und Rosinen.

Sùlt:
Ein etwas extravagantes Weihnachtsgericht ist Sùlt. Hierbei wird Schweineohr oder -fuß in dünne Streifen geschnitten und in einer Flüssigkeit aus Essig, Zwiebeln und Gewürzen eingelegt. Perfekt gekocht ist Sùlt, wenn der Knorpel leicht zu zerbeißen, aber dennoch knusprig ist. Ein Gericht nicht für jeden Geschmack, doch sehr beliebt bei Curaçaos Einwohnern.

Pickled Salmon:
Als beliebte Beilage zum Weihnachtsessen wird Pickled Salmon (zu Deutsch: eingelegter Lachs) serviert. Die Filets werden hierfür 24 Stunden in Salz eingelegt, bevor sie gehäutet, für weitere 24 Stunden in Wasser eingelegt und schließlich in mundgerechte Stücke geschnitten werden. Diese kommen dann gemeinsam mit Zwiebelringen und einer Mischung aus Apfelessig und Zucker in ein Schraubglas. Beim Pickled Salmon gilt: Je länger man den Lachs einlegt, desto besser wird der Geschmack.