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Aktuellste Neuigkeiten
13
April
2017

Der Koningsdag und andere hollÄndische EinflÜsse auf Curaçao

Zusammenfassung

Am 27. April ist es wieder soweit: Der niederländische König Willem-Alexander hat Geburtstag und unser Nachbarland feiert ganz in „oranje“. Aber auch auf Curaçao ist der Ehrentag der holländischen Monarchen und Monarchinnen seit jeher ein Feiertag, da die Insel ein autonomes Land innerhalb des niederländischen Königreiches ist. Die ausgelassenen Feierlichkeiten und die Amtssprache Niederländisch sind aber nicht das einzige holländische Erbe im europäisch geprägten Karibikparadies.

Willemstads royale Brücken
Emma, Juliana und Wilhemina – gleich drei Brücken in Willemstad tragen den Namen bekannter niederländischer Königinnen. Sie verbinden die verschiedenen Stadtteile der Hauptstadt Curaçaos miteinander und könnten dabei unterschiedlicher nicht sein: Schwimmend, hoch aufragend oder klassisch tragen sie zur abwechslungsreichen Skyline von Willemstad bei.

Fort Amsterdam: Geschichte hautnah
Das Fort Amsterdam wurde im Jahr 1635 am Hafeneingang von Punda von der Niederländischen Westindien-Kompanie erbaut. Knapp 10 Jahre zuvor hatte die Handelskompanie übrigens auf dem nordamerikanischen Kontinent bereits ein anderes Fort Amsterdam errichtet, um das sich später eine kleine Stadt bilden sollte – das heutige New York.

Fort Amsterdam in Willemstad steht seit mittlerweile 20 Jahren auf der Welterbeliste der UNESCO, im Inneren befinden sich neben den Wohnräumen des Gouverneurs der Ministerrat sowie verschiedene Regierungsbüros.

Die Handelskade – das perfekte Postkartenmotiv
Wenn es ein Bild gibt, das man weltweit mit Curaçao verbindet, dann ist es die berühmte Handeskade, eine herrschaftliche Häuserfront direkt an der Hafeneinfahrt. Der niederländische Kolonialstil mit seinen Glockengiebeln erinnert an eine Gracht inmitten Amsterdams, jedoch machen die bonbonbunten Häuserfassaden schnell deutlich, dass man sich an einem ganz anderen Fleckchen Erde befindet. Rot, blau, grün und pink strahlen einem die beeindruckenden Gebäude unter dem tiefblauen Himmel entgegen.

Oliebollen, Keshi Yena und Pindersaus
Auch die Küche Curaçaos kann die niederländischen Einflüsse nicht leugnen, der Melting Pot verschmelzt diese aber schmackhaft mit Gewürzen, Geschmäckern und Zutaten aus aller Welt. So ist das Nationalgericht Keshi Yena ein mit kreolischem Eintopf gefüllter Käse, an Silvester gibt es Oliebollen (Krapfen), und zu Pommes Frites bestellt man typischerweise Pindasaus. Die Erdnusssauce kommt übrigens ursprünglich aus Indonesien, wird aber überall im niederländischen Königreich heiß geliebt.